7 TIPPS FÜR PERFEKTE HAUSTIER-FOTOS


Haustiere bereichern unser Leben. Sie sind für uns da, bringen uns manchmal zum Lachen und gehören zur Familie. Wir zeigen Ihnen, wie Sie ihre Lieblinge mit wenigen Tipps und Tricks auf abwechslungsreichen Bildern verewigen können. Wichtig ist vor allem, dass Sie für die Aufnahmen Geduld mitbringen und mit ihren Haustieren Spaß beim Fotografieren haben. So wird garantiert jedes Bild etwas ganz besonderes!

1. Die Aufnahmeposition

Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Tiere nicht von oben herab fotografieren. Ähnlich wie bei dem Porträt eines Menschen möchte man auch dem Tier in die Augen blicken können. Wir empfehlen Ihnen deshalb, mit der Kamera auf Augenhöhe zu gehen. Egal, ob es sich um einen Hund, eine Katze oder vielleicht ein Meerschweinchen handelt – gehen Sie mit der Kamera soweit runter, bis Sie auf der gleichen Höhe sind. Ein Kissen oder eine Decke helfen dabei, bei sehr tiefen Positionen Ihre Knie und Ellenbogen zu schonen.

2. Bildgestaltung

Überlegen Sie sich, wie Sie Ihre Lieblinge in Szene setzen möchtet. Eine weitwinklige Aufnahme zeigt das Tier in seiner Umgebung. Das kann zum Beispiel die Katze beim Entspannungsschlaf auf der Couch im Wohnzimmer oder der Hund beim Spaziergang auf seiner Lieblingswiese sein. Nahaufnahmen verleihen Ihren Aufnahmen dagegen einen besonderen Charakter. Durch ein Porträt des Gesichts sehen Sie Ihren Tieren direkt in die Augen. Dabei können Sie entweder mit der Kamera näher herangehen oder mit einem Tele-Objektiv arbeiten. Bei der Bildaufteilung empfehlen wir Fotografie-Einsteigern, das Tier nicht nur mittig im Bild zu platzieren. Mithilfe des Goldenen Schnitts werden Ihre Aufnahmen insgesamt abwechslungsreicher. Bei dieser Herangehensweise platzieren Sie Ihre Lieblinge zum Beispiel im linken oder im rechten Drittel des Bildes und lassen die anderen zwei Drittel frei. Dabei wirkt es insgesamt schöner, wenn das Tier in die Richtung des Freiraumes und nicht nach außen zum Bildrand schaut. Abschließend noch zwei schnelle Gestaltungstipps für ein erfolgreiches Shooting: Tier-Aufnahmen sollten keine Suchbilder sein. Achten Sie bei weitwinkligen Aufnahmen darauf, dass das Tier klar als Hauptmotiv zu erkennen ist. Bei Nahaufnahmen sollten Sie aufpassen, keine Gelenke anzuschneiden. Gehen Sie entweder näher heran, oder nehmen Sie das Tier im Ganzen auf.

3. Arbeitet mit Accessoires

Mit Spielsachen und anderen Gegenständen können Sie Farbe und Abwechslung ins Bild bringen. Bei Hunden kann zum Beispiel ein gelber Tennisball funktionieren. Oder Sie lassen ihn beim Spaziergang Stöcke zu Ihnen zurückbringen. Auch bei Katzen empfehlen wir Accessoires, die den Spieltrieb der Tiere antreiben. Das kann zum Beispiel eine Spielzeugmaus an einem Stock sein, um die Katze danach jagen oder sogar nach oben springen zu lassen. Natürlich nur, wenn Sie merken, dass das Tier auch Spaß daran hat. Sollte es keine Lust haben, verlegen Sie diese Idee besser auf einen anderen Tag. Bei solchen Actionbildern ist es hilfreich, wenn Sie jemand aus der Familie dabei unterstützt. So lässt sich das Tier von Ihrem „Assistenten“ beschäftigen, während Sie sich in Ruhe auf die Aufnahme und auf Ihre Kameraeinstellungen konzentrieren können.

4. Kamera-Einstellungen für Porträts und Action-Bilder

Wenn Sie Tiere aus der Nähe fotografieren, müssen Sie darauf achten, dass der Fokus, wie bei dem Porträt eines Menschen, auf den Augen liegt. Unsere spiegellosen Nikon-Kameras Z 6, Z 7 und Z 50 sind dafür sogar mit einem eigenen Augen-Autofokus für Tieraugen ausgestattet. Möchten Sie die Tiere bei klassischen Porträt-Ausschnitten vor einem unscharfen Hintergrund abheben, dann empfehlen wir Ihnen eine große Blendenöffnung und damit einen möglichst kleinen Blendenwert. Schöne Ergebnisse lassen sich mit einer Blende f/2,8 bis f/1,4 erreichen. Denken Sie nur daran, dass bei einer offenen Blende der scharfe Bildbereich abnimmt. Für eine Blende f/1,4 sollte Ihr Tier daher möglichst ruhig sitzen oder liegen, um sich nicht aus dem Fokus zu bewegen. Bei Nahaufnahmen kann es zudem hilfreich sein, geräuschlos auszulösen, indem Sie die Kamera im Menü, wenn möglich, auf einen rein elektronischen Verschluss einstellen. Haben Sie sich energiegeladene Action-Bilder vorgenommen, macht es Sinn, die Blende für eine größere Schärfentiefe auf f/5,6 bis f/8 zu schließen. Davon abgesehen raten wir Ihnen zum Serienbildmodus, einer automatischen Autofokus-Messfeldwahl und einer kontinuierlichen Fokusnachführung mit dem AF-C-Modus. So können Sie auf Bewegungen viel schneller reagieren.

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× Nikon Z 50

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× Nikon Z7 II

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× Nikon Z 50

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× Nikon Z7 II

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5. Mit Licht gestalten

Bei Tieren sollten Sie im Idealfall auf Blitzlicht verzichten. Selbst mit einem Diffusor-Aufsatz und dem dadurch weicheren Licht werden sich viele Tiere durch den hellen Lichtblitz erschrecken. Zudem kann es zu störenden Reflexionen in den Augen der Tiere kommen. Wenn Sie Schatten aufhellen möchten, greifen Sie besser zu einem Reflektor. Harmonischer wirken die Bilder meist mit dem natürlichen Licht. Dabei können Sie sich die Tageszeit zunutze machen. Morgens und abends wirkt das Licht der tief stehenden Sonne angenehm warm und weich.

6. Freundschaften festhalten

Haustiere gehören zur Familie und so ist es eine schöne Erinnerung, Ihre Weggefährten nicht nur allein, sondern auch gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Familie zu fotografieren. Egal, ob beim gemütlichen Schmusen auf der Couch oder beim Spielen im Garten. Haben Sie gemeinsam Spaß beim Fotografieren.

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× AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G

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× AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,4G

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× NIKKOR Z 35 mm 1:1,8 S

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× NIKKOR Z 50 mm 1:1,8 S

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× AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G

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× AF-S NIKKOR 85 mm 1:1,4G

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× NIKKOR Z 35 mm 1:1,8 S

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× NIKKOR Z 50 mm 1:1,8 S

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7. Das ideale Objektiv

Bei der Objektivwahl gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für Actionbilder sind Standardzooms mit einer Kleinbild-Brennweite von 24-70 mm sehr hilfreich, da Sie damit sehr schnell zwischen einem Weitwinkel und einem leichten Tele wechseln können. Bei unseren Nikon-Kameras mit APS-C-Sensor reichen die mitgelieferten Kit-Objektive, solange genug Licht vorhanden ist. Wird das Licht zum Abend schwächer oder fotografierten Sie in der Wohnung bei Raumlicht, dann sind lichtstärkere Objektive mit einer Blendenöffnung f/2,8 und größer hilfreich. Für unsere Spiegelreflexkameras empfehlen wir hier zum Beispiel das AF-S Nikkor 50 mm 1:1,8G und das AF-S Nikkor 85 mm 1:1,4G für Modelle mit Vollformat-Sensoren sowie das AF-S DX Nikkor 35 mm 1:1,8G für unsere APS-C-DSLRs. Sollten Sie mit unseren Nikon-Z-Kameras arbeiten, dann sind die Festbrennweiten Nikkor Z 35 mm 1:1,8 S, Nikkor Z 50 mm 1:1,8 S und Nikkor Z 85 mm 1:1,8 S eine gute Wahl.

Zum Abschluss noch einmal alle Tipps für die Haustierfotografie im Überblick:

• Vermeiden Sie Perspektiven von oben herab und gehen Sie mit der Kamera auf Augenhöhe.

• Wechseln Sie zwischen den Brennweiten. Mit einem Weitwinkel zeigen Sie das Tier in seiner gewohnten Umgebung. Nahaufnahmen heben dagegen den Charakter eurer Lieblinge hervor.

• Arbeiten Sie bei der Bildaufteilung mit dem Goldenen Schnitt und vermeiden Sie, das Tier immer mittig zu platzieren.

• Versuchen Sie, möglichst keine Gelenke anzuschneiden.

• Bauen Sie Accessoires ein, um den Spieltrieb der Tiere zu fördern.

• Suchen Sie sich jemanden, der Sie bei den Aufnahmen unterstützt, damit Sie sich auf das Fotografieren konzentrieren können.

• Bei klassischen Porträt-Ausschnitten raten wir zu einer offenen Blende für eine geringe Schärfentiefe und zu einer Fokussierung auf die Augen des Tieres. Für Action-Bilder sind dagegen eine geschlossenere Blende f/5,6 bis f/8, der Serienbildmodus und die Einstellung AF-C empfehlenswert.

• Verzichten Sie möglichst auf Blitzlicht und hellen Sie lieber mit einem Reflektor auf.

• Nutzen Sie bei Available-Light-Aufnahmen die warme Lichtstimmung am Morgen und am Abend.

• Fotografieren Sie Ihre Haustiere gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Familie. So schaffen Sie unvergessliche Erinnerungen.


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